die hydro-aktive Wundauflage der neuen Generation

Geeignet zum kombinierten Einsatz mit antiseptischen Lösungen.

In einer in-vitro Studie wurde der Einsatz von epicitehydro in Kombination mit gebräuchlichen antiseptischen Lösungen getestet. Die Aufnahme antiseptischer Lösung durch die Wundauflage, deren Abgabe an die Wunde und das Inhibitionsprofil gegen Staphylococcus aureus (S. aureus) wurden bestimmt.

epicitehydro zeigt eine schnelle und effiziente Aufnahme von antiseptischen Lösungen

Von den sechs antiseptischen Lösungen im Test wurden von fünf der Lösungen mehr als 40% der aktiven Substanz schon nach nur 30 Minuten aufgenommen (Fig. 1B).

Abb. 1. Aufnahme von antiseptischen Lösungen durch epicitehydro

Zur Simulierung einer klinischen Anwendung wurden jeweils zwei 10 x 10 cm epicitehydro Auflagen in 200 ml einer antiseptischen Lösung in eine Nierenschale gelegt (Abb. 1A). 6 verschiedene antiseptische Lösungen wurden getestet und die Konzentration in jeder Auflage wurde nach 10, 30, 60 und 120 Minuten bestimmt und mit der Ausgangslösung verglichen (Abb. 1B).

epicitehydro erlaubt eine kontrollierte Abgabe von antiseptischen Lösungen

Octenidine und Lavanid 2 zeigten eine nachhaltige und länger anhaltende Abgabe aus epicitehydro, während Prontosan und Mafenide eine schnellere Abgabekinetik zeigten (Abb. 2A). Die mit Betaisodona® getränkte epicitehydro Wundauflage zeigt eine effiziente Abgabe über 24 Stunden, während die Abgabe von dem handelsüblichen Betaisodona® Wundgaze nach mehr als 6 Stunden nicht mehr sichtbar ist (Abb. 2B).

Abb. 2. Abgabe von Antiseptika in die Agarosematrix

A: Stanzproben von epicitehydro getränkt mit verschiedenen Antiseptika wurden 1, 3, 6, 12 und 24 Stunden auf eine Agarose Matrix platziert für und die verbleibende antiseptische Substanz in den Stanzproben wurde bestimmt und mit der Ausgangskonzentration verglichen.

B: Um das Diffusionsprofil von Betaisodona® Lösung aus dem epicitehydro mit der Betaisodona® Wundgaze zu vergleichen, wurden zur gleichen Zeit 8 mm Stanzungen vom handelsüblichen Betaisodona® Wundgaze auf das Agarose Gel gelegt. Die Diffusion von Povidone iodine kann visualisiert werden.

epicitehydro getränkt mit Antiseptika wirkt effizient gegen Staphylococcus aureus

Alle der mit 6 verschiedenen Antiseptika inkubierten epicitehdyro Proben zeigten eine gute bis bessere Inhibition des Wachstums von S. aureus im Vergleich zu den handelsüblichen Produkten. Eine Inkubation von epicitehydro für nur 10 Minuten in Octenisept® zeigt ähnliche Resultate wie das handelsübliche Octenisept® Gel. Die Inhibitionskapazität der epicitehydro Auflage getränkt mit Betaisodona® war stets höher als das handelsübliche Produkt Betaisodona® Wundgaze.

epicitehydro liefert einen effizienten Kühleffekt und vermindert intradermalen Schaden

Das Nachbrennen einer Verbrennungswunde stellt ein größeres Problem dar. Eine ursprünglich 2-gradige Verbrennung kann sich zu einer 3-gradigen Verletzung entwickeln. Das Kühlen ist eine effiziente Methode um des Nachbrennen der Wunde zu vermindern. Bei einer zu starken Kühlung aber, besteht das Risiko einer Hypothermie beim Patienten, je nach Größe der Wunde. In einer human ex-vivo Studie haben wir die Wirkung von Kühlung auf die Hautschäden nach einer Kontaktverbrennung bei 100°C untersucht. Zum Kühlen durch Verdunstung wurde eine nicht vorgekühlte epicitehydro Auflage eingesetzt, die zu mehr als 95% aus Wasser besteht.

epicitehydro senkt die intradermale Temperatur

Die Temperatur im verbrannten Areal wird im Vergleich zur ungekühlten Hautprobe signifikant reduziert, wenn die Hautprobe mit der epicitehydro Wundauflage bedeckt wurde. Dabei beobachtet man:

  • Eine kurzfristige Reduzierung der Temperatur von maximal 6,4°C nach 2 Minuten reduziert das Nachbrennen der Wunde.
  • Eine durchschnittliche Temperaturdifferenz von 2°C nach 30 Minuten.
  • Ein Kühlungseffekt von 1 - 2°C der über 24 Stunden anhält.

Abb. 3. Intradermale Hauttemperatur bei Wunden die mit epicitehydro gekühlt wurden.

In einer human ex-vivo Studie wurden Hautexplantate mit einem 100°C heißem Stahlblock einer Kontaktverbrennung ausgesetzt. Die verbrannten Hautproben wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, eine Hautprobe wurde mit epicitehydro gekühlt. Die intradermale Temperatur wurde über 24 Stunden gemessen (Abb. 3A) in den gekühlten und nicht gekühlten Hautproben. Abb. 3B zeigt den Temperaturunterschied (nicht gekühlt – gekühlt) für die ersten 60 Minuten.

epicitehydro reduziert die Schäden in der Haut

Beim Vergleich der histologischen Proben, die gekühlt und nicht gekühlt wurden sieht man erhebliche Unterschiede in der ersten Stunde nach Verbrennung. Die mit epicitehydro gekühlte Hautprobe zeigt

  • Wesentlich weniger Zelldegeneration und Nekrose
  • Geringere Ablösung der Dermis von der Epidermis
  • Mehr gesunde vitale Zellen

Abb. 4. Histologische Bilder von nicht verbrannter ungekühlter Hautprobe (Kontrolle) und von verbrannter Hautprobe (nicht gekühlt und gekühlt)

Biopsien der verbrannten Hautstellen wurden zu verschiedenen Zeitpunkten entnommen und histologisch bewertet nach dem Grad der Zelldegeneration (CDN: 0=keine - 5=hoch) und dem Grad der Ablösung der Dermis und Epidermis (DES: 0=keine - 5=hoch)